Preisträger des MIND AWARD von 2010 bis 2013

Preisträger des MIND AWARD in chronologisch absteigender Reihenfolge

2013/2014
wurde der MIND AWARD dem Sonderpreis an Prof. Dr. Fritz-Albert Popp konsequent erstmals Richtung Wissenschaft und Forschung erweitert. Prof. Dr. Popp erhielt im Oktober 2013 den MIND AWARD für sein Lebenswerk der Biophotonen; Lichtquanten, die ein Teil der ultraschwachen Photonenemission (UPE) biologischer Herkunft sind.
2012/2013
errang „Platz da, ich lebe! – Dr. Peter Prange für Hospiz Balthasar den ersten Platz. Ein Buch von „Gästen“ des Hauses, welches Bewusstsein für das Leben schafft.
Es galt das Borda-Wahlverfahren aus Jury und Online-Voting, welches vor allem durch den Eurovision Song Contest bekannt ist, für sieben Nominierte. Haus Buchenried der Münchner Volkshochschule erreichte Rang zwei. Zeitgemäß und symbolisch für das neue ganzheitliche Bewusstsein war hier eine Mischform aus Jury und Publikumsentscheid maßgebend.
2011/2012
wurden die Preisträger außschließlich über ein öffentliches Online-Voting ermittelt. Preisträger war Joachim Franz und seine „World Aids Awareness Expedition“ (waae), da er und sein Team sich global verantwortlich und nachhaltig für Bildung einsetzen. Platz zwei errang die Initiative des Bedingungslosen Grundeinkommens von Professor Götz Werner, dm-drogerie markt.
2010/2011
ging der erste Award an den Unternehmer und Radiomoderator Reiner Meutsch und seine Stiftung „FLY & HELP“ für das Recht auf Bildung von Kindern und Jugendlichen in Entwicklungsländern.

Preisträger 2013

Im Jahre 2013 gab es keinen Jurypreis, aber mit dem Sonderpreis an Prof. Dr. Fritz-Albert Popp wurde der MIND AWARD konsequent erstmals Richtung Wissenschaft und Forschung erweitert. Prof. Dr. Popp erhielt im Oktober 2013 den MIND AWARD für sein Lebenswerk der Biophotonen; Lichtquanten, die ein Teil der ultraschwachen Photonenemission (UPE) biologischer Herkunft sind.

tl_files/mindaward/img/Preistraeger/2013-F.A.Popp.jpgAm besten kann die Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Biophoton unsere Begründung wiedergeben. „Die Gruppe von Popp arbeitet an Verfahren für die Anwendung ihrer Lehre in der Qualitätsanalyse von Lebensmitteln, bei der Beobachtung von Umwelteinflüssen, in der Bio-Indikation, in der Analyse von Unterschieden in Geweben (zum Beispiel zwischen gesunden und Tumorgeweben), in den Bemühungen um ein tieferes Verständnis von Krankheiten. Die Gruppe versteht ihre Tätigkeit als ganzheitlichen Ansatz zur Erklärung biologischer Phänomene lebender Systeme, insbesondere der Kommunikations- und Regulationsvorgänge in Zellen und Zellpopulationen – wie Wachstum und Differenzierung, einschließlich physikalischer Fragen zum Verständnis des Bewusstseins.“

Preisträger 2012

Beim Jurypreis 2012/2013 galt für die Kür der sieben Nominierten das durch den Eurovision Song Contest bekannte Borda-Wahlverfahren.

tl_files/mindaward/img/Preistraeger/2012-Prange-Nickels.jpgGewinner des MIND AWARD 2012/13 war Platz da, ich lebe! – ein Buchprojekt von Dr. Peter Prange und „Gästen“ des Hospiz Balthasar in Olpe Hauses mit Unterstützung von Hospiz-Gast Christian Nickels, welches Bewusstsein für das Leben schafft.

Nickels wird künstlich beatmet und ernährt. Der 23-Jährige hatte sich auf Facebook mit einer eigens eingerichteten Unterstützungsgruppe engagiert und konnte Dank eines Spezialtransportes bei vollem Bewusstsein einen Höhepunkt in seinem vermutlich kurzen Leben erfahren. Sowohl Christian als auch das Kinder- und Jugendhospiz erhielten zum Dank eine Auszeichnung.

 

 

tl_files/mindaward/img/Preistraeger/2012-VHS-Haus Buchenried.jpgtl_files/mindaward/img/Preistraeger/2012-VHS-Neuwied.jpg

 

 

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Platz zwei belegte Haus Buchenried der Münchner VHS (die größte Deutsche Volkshochschule), dicht gefolgt von der integrativen Volkshoschchule Neuwied, welche von der Jurorin und Bundestagsabgeordneten Sabine Bätzing-Lichtenthäler nominiert wurde.

Zunächst stellten Henriette Meinhardt-Bocklett für die VHS Neuwied und Michael Schanz für Haus Buchenried (VHS München) ihre ganzheitlichen pädagogischen Ansätze dar, mit dem Unterschied, dass Neuwied mit wechselnd konkreten Hilfen Lücken in der Bildungslandschaft schließt, und Haus Buchenried über die exzellente Lage am Starnberger See zusätzlich eine optimale Lernatmosphäre schafft. Beide Volkshochschulen verwirklichen integrative Lernkonzepte, wo unterschiedliche Bildungsniveaus ausgeglichen werden, wo jung und alt gleichermaßen voneinander lernen, sowie jene, die „weiter“ sind, ihr Wissen durch Lehren weitergeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Am 10. August wurde in Frankfurt am Main der MIND AWARD Sonderpreis 2012 an Zivile Koalition e. V. und Abgeordnetencheck.de vergeben. Deren Aufklärungskampagnen zum ESM-Bankenvertrag trugen maßgeblich dazu bei, dass beim Bundesverfassungsgericht über den ESM-Vertrag entschieden wurde. Die öffentliche Transparenz der Euro-„Rettungs“-Politik, sorgte für einen Bewusstseinswandel in Politik und Wirtschaft.

tl_files/mindaward/img/Preistraeger/2012-Sonderpreis-ESM.jpgWenn freiheitlich bedenkliche Lobby-Politik die Reaktionen ganzer Völker hervorbringen, muss ein Bildungspreis für aufklärende Kampagnen auch politische Zeichen setzen. Das Ehepaar von Storch bekennt sich ausdrücklich und öffentlich zu einem gemeinsamen Europa und erhielt dafür den Sonderpreis für couragierte Aufklärung und Bildung.

Nachdem im Herbst 2011 das ESM-Aufklärungsvideo der Zivilen Koalition e.V. europaweit in Umlauf gebracht wurde, gingen in 2012 über die Plattform AbgeordnetenCheck.de noch vor der Abstimmung zu ESM und Fiskalpakt im Bundestag über 1,1 Millionen E-Mail-Petitionen an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Die Antworten der Abgeordneten darauf wurden auf der Plattform dokumentiert. So wurde transparent nachvollziehbar, welche persönliche Position der einzelne Abgeordnete zum ESM-Vertrag einnimmt und die Bürger können auch außerhalb der Wahlen ihren Einfluss geltend machen.

Hier zeichnete der MIND AWARD unparteiisch aus, um so das Volk (auch als Nation) zu befähigen, mit zu gestalten und positiv die (politische) Zukunft Europas und der Welt zu beeinflussen.“

Beatrix von Storch und Sven von Storch nahmen die Urkunden für die Bürgerinitiativen nach der Pressekonferenz direkt am Börsenplatz entgegen.

Preisträger 2011

2011/2012 wurden die Preisträger ausschließlich über ein öffentliches Online-Voting ermittelt, um die Entscheidung beim Volk zu belassen.

tl_files/mindaward/img/Preistraeger/2011-Franz-waae.jpgSieger und somit Preisträger wurde Joachim Franz und seine „World Aids Awareness Expedition“ (waae), da er und sein Team sich global verantwortlich und nachhaltig für Bildung und Aufklärung einsetzen. Von April bis August 2011 bereisten zwölf Personen fünf Kontinente und 55 Länder in 111 Tagen. Mit „move the world“ und „be your own hero e. V.” gelingt die Umsetzung vor Ort und weltweit in Schulen und Kinderheimen.  

Dank hoher Wahlbeteiligung hat Joachim Franz voller Stolz den Preis entgegengenommen. Nebenstehendes Foto zeigt Achim Kunst mit Preisträger Joachim Franz und Juror H. J. Bell.

tl_files/mindaward/img/Preistraeger/2011-Prof. Goertz Werner.jpgPlatz zwei errang die Initiative für „Bedingungsloses Grundeinkommen“ von Professor Götz Werner, Gründer der Einzelhandelskette dm-drogeriemarkt.

Unternehmer Professor Götz Werner zeigt wie es geht. „1000 Euro für Jeden. Dieses Grundeinkommen gibt den Menschen Freiraum für ihre eigene Entwicklung und unternehmerische Tätigkeit für andere. Die Mehrwertsteuer trägt heute mehr zum Steueraufkommen bei als die Einkommensteuer. Warum haben wir dann für die Mehrwertsteuer noch keinen Mehrwertsteuerfreibetrag wie für die Einkommensteuer den Einkommensteuerfreibetrag? Dadurch könnte ein Existenzminimum für alle gewährleistet werden.“

 

tl_files/mindaward/img/Preistraeger/2011-Mariposa-Urkunde-IMG_4248.jpgDritter wurde die Zukunftswerkstatt und Kunstpark „Mariposa“ auf Teneriffa, die durch ihren inspirierenden Aufbau als Think Tank wirkt. 1984 startete Hans-Jürgen Müller, erfolgreicher Galerist im Europa der 60er/70er Jahre, gemeinsam mit seiner Frau Helga die Offensive gegen den damals schon massiv spürbaren Kultur- und Ethik-Verfall. Ziel: Die Gestaltung einer neuen Zeit mit Würde, Lebenssinn und nachhaltigem Wirtschaften. Hierbei wuchs das Bewusstsein, dass der Einzelne nur in der Gesellschaft als Teil eines Ganzen, eine nachhaltige Zukunft gestalten kann.

1993 verwirklichten sie auf Teneriffa das Pilotprojekt „MARIPOSA“ – spanisch: Schmetterling, wo sich bis heute über 70 Künstler aus aller Welt engagierten. Es finden Begegnungen, Seminare und Bildungs-Mariposien® statt.

Das Foto zeigt Helga Müller bei der Urkundenübergabe in Mariposa auf Teneriffa im Januar 2014.

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Preisträger 2010

Verleihung des Mind Award für Bewusstsein und Bildung an Stifter Reiner Meutsch

Koblenz, Westerwald 10.12.2010
Der MIND AWARD 2010/2011 für Bewusstsein und Bildung wurde erstmals an den Unternehmer Reiner Meutsch (55) und seine Stiftung „FLY & HELP“ verliehen. Der Award würdigt das Engagement des Preisträgers für das Recht auf Bildung von Kindern und Jugendlichen in Entwicklungsländern.

Initiator des Awards ist Achim Kunst (43), Trainer und Führungscoach. „Die FLY & HELP Weltumrundung hat mich dazu bewogen, den MIND AWARD ins Leben zu rufen. Bisher gibt es noch keinen eigenen Preis für außergewöhnliche Aktionen wie diese, das wollte ich ändern“, erklärte Kunst.

tl_files/mindaward/img/Preistraeger/2010-Meutssch.JPGReiner Meutsch erhielt den MIND AWARD in Form einer Urkunde und einer wertvollen Skulptur mit folgender Begründung: Die Stiftung FLY & HELP leistet Hilfe zur Selbsthilfe, indem die Projekte vor Ort die Kultur eines Landes und die Mentalität der Menschen einbeziehen. Dies ist Integration auf höchstem Niveau.

In der Veranstaltung im Hotel Mercure der Koblenzer Stadthalle wurde deutlich, dass die weltweit einmalige Aktion der Weltumrundung für Bildung, Auslöser für den wahrscheinlich bisher einmaligen Preis war, wie Kunst in der Entstehungsgeschichte beschrieb.

Alles habe damit begonnen, als Reiner Meutsch im Oktober 2009 bei den Wirtschaftsjunioren Westerwald-Lahn über sein Projekt „FLY & HELP“ sprach. Das Vorhaben einer Weltumrundung für Bildung und die Integrität der Person hatten alle Anwesenden überzeugt. Wenige Tage später, am 15. Oktober, las Achim Kunst einen Artikel auf der Startseite der deutschen Wikipedia über den alternativen Nobelpreis und dessen Gründer Jakob von Uexküll. Damit war der dortige Artikel Auslöser und Inspiration für den „MIND AWARD“.

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“Aufgrund der immer dringender werdenden ökologischen Probleme schlug er der Nobelstiftung vor, einen bzw. zwei neue Preise für diesen Bereich einzuführen. Dies wurde abgelehnt. Er suchte daraufhin selbst zwei Preisträger aus und führte die Preisverleihung 1980 in einem angemieteten Lokal durch.“
(Quelle: wikipedia, Artikel über Jakob von Uexküll)

„Der alternative Nobelpreis wurde einfach aus der Notwendigkeit heraus geschaffen und Preisträger gesucht“, sagt Kunst und verweist auf den gleichnamigen Beitrag in Wikipedia. „In unserem Falle jedoch war es umgekehrt. Der Mensch Reiner Meutsch Anlass, einen Preis zu gründen, ausgelöst durch den Artikel. Der Mut zur Initiative kam über die Tatsache, dass dessen Gründer ein Lokal anmiete und einfach begonnen hat. Diese Wende-Zeit braucht Taten statt Worte! Reiner Meutsch zeigt uns, wie wirksam Hilfe sein kann.“

Der „FLY & HELP“- Claim: >Bildung für alle< und der Bezug auf die UN-Resolution verdeutlicht das Recht auf Bildung und die Einheit aller Menschen. Nach einem Besuch der Multivisionsshow von Reiner Meutsch ist Kunst mehr denn je überzeugt, dass es die kleinen Schritte sind, die unsere Welt verändern. Insbesondere wirke der unerschütterliche Optimismus von Meutsch auf die Beteiligten und Gäste nachhaltig ansteckend. Während die Verkündung des MIND AWARD Anfang Oktober mit der alljährlichen Verkündung der Nobel-Preise und des alternativen Nobelpreises einherging, war der Termin am 10. Dezember keineswegs geplant, sondern ergab sich im Vorfeld aus den Umständen. Die Tatsache, dass am 10. Dezember auch alljährlich die Vergabe der Nobelpreise erfolgt, wertet Kunst als positives Zeichen für weitere Entwicklungen. Denn das Bedürfnis der Menschen nach Erkenntnis und zeitgemäßen Lösungen sei enorm. Gerade die Medien leisten ihren Beitrag zur Bildungsförderung heute durch immer nachhaltigere Berichterstattung und Aufdeckung von Hintergründen.

„Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun.“
Marie von Ebner-Eschenbach

„Kinder sind die Brücke zum Himmel.“
Persisches Sprichwort