MIND AWARD 2017 = Preisträger in der Kategorie "Kunst & Kultur"

Nachfolgend verkünden wir in rein chronologischer Reihenfolge unsere fünf Preisträger oben genannter Kategorie. Alle genannten Personen und Organisationen sind diesjährige Preisträger in der künstlerischen Kategorie und sind zusätzlich für die Wahl des Publikumspreises vom 1.bis 28. Mai 2017 nominiert.

1 - erster Preisträger: Die Sendung mit der Maus

Die Jury verleiht diese Auszeichnung für deren andauernde und langjährige Basis-Bildung seit März 1971, in Verbindung mit den besonderen Verdiensten für pädagogisch innovative Wissensvermittlung.

Als Familiensendung ist die Sendung mit der Maus prägend über Generationen und Hautfarben hinweg. Zudem wirken die "Lach- und Sachgeschichten" interkulturell wert(e)voll verbindend für Kinder aller ethnischer Herkunft. Bis heute klingen deren Lernvermittlungen als Kindheitserlebnisse in alltäglichen Praxis-Situationen auf Erwachsene nach.

Bereits der zweisprachige Vorspann mit Übersicht der jeweiligen Themen zuerst in Deutsch, gefolgt von einer anderen Sprache (mit Aufklärung der Sprache), wirkt sprachfördernd und Interesse weckend. Die innerhalb jeder Sendung folgenden Lachgeschichten (zur Anregung und Unterhaltung) und Sachgeschichten (zur Wissensvermittlung) werden von den so genannten Maus-Spots gleichsam getrennt und namensgebend verbunden.

Hierbei gilt der besonderer Dank der Jury den Fernsehmachern Gert Kaspar Müntefering für die Idee, sowie Armin Maiwald, Dieter Saldecki und Monika Paetow für die Pionierarbeit und Mitgestaltung.

Maus,Ente,Elefant

 

Zum Preisträger:

Lachgeschichten ...

Eigentlich verheißt es nichts Gutes, wenn eine Maus ihre vorwitzige Nase ins Lebensmittelgeschäft steckt. In diesem Fall aber doch: Für ihre Bildergeschichte »Die Maus im Laden« hatte die Illustratorin Isolde Schmitt-Menzel eine orangefarbene, pfiffige Maus erfunden. Trickregisseur Friedrich Streich entwickelte 1971 die ersten so genannten Maus-Spots. Sie sind das Bindeglied zwischen den einzelnen Lach- und Sachgeschichten.

Über 3.700 »Lachgeschichten« sind heute im Maus-Archiv verzeichnet. Trickserien, Bildergeschichten, Gedichte, Lieder und Videoclips zählen dazu. Viele Trickfilmfiguren feierten hier ihre Fernsehpremieren und bekamen später eigene Sendungen: So war es bei dem kleinen Eisbären Lars, Janoschs Bär und Tiger sowie bei Helme Heines drei Freunden aus Mullewapp. Auch der kleine »Maulwurf«, »Käpt'n Blaubär« und »Shaun das Schaf« wurden bekannt durch Die Sendung mit der Maus.

 ... und Sachgeschichten

Angefangen hat alles mit dem Film über ein Ei: Bereits 1969 (zwei Jahre vor der Maus-Premiere und vier Jahre bevor die Sesamstraße nach Deutschland kommt) drehte Armin Maiwald die ersten drei Sachgeschichten »Ei«, »Milch«, »Brötchen« für das WDR Kinderfernsehen.

Inzwischen wurden für Die Sendung mit der Maus bereits über 3.100 Sachgeschichten produziert:

von A wie Aalfang bis Z wie Zylinderhutherstellung gibt es kaum etwas, das Armin (Maiwald), Christoph (Biemann), Ralph (Caspers), Johannes (Büchs),  Siham (El-Maimouni), Malin (Büttner), Andrè (Gatzke) und das Maus-Team noch nicht erklärt haben. Viel zitiert: Wie kommen die Löcher in den Käse? Wer malt die Streifen in die Zahnpasta? Wie macht man Kaugummi? Und wie macht man's wieder weg? (vgl. Sachgeschichte »Kaugummientfernmaschine«). Wenn Kinder fragen und Eltern nicht weiter wissen, heißt es »Frag doch mal die Maus!«

Sendetermine: Sonntag, 9:30 Uhr im Ersten und 11:30 im KiKA - und rund um die Uhr unter www.die-maus.de sowie in der Maus-App.


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2 - zweite Preisträgerin: Beate Heinen

Beate Heinen schafft seit Jahrzehnten über ihre Kunstwerke und insbesondere über persönliche Präsenz in Auftritten, sowie in der Nachgedacht-Rubrik der Rhein-Zeitung vielfältige Anstöße zur Bewusstseinsentwicklung.

Es ist die Auszeichnung gerade für ihre künstlerische Bildungs-Arbeit seit den 1980er Jahren, die mittlerweile auf zwei Generationen von Lesern und Betrachtern beglückend wirkt und zudem weltliche und geistliche Standpunkte lebenspraktisch miteinander verbindet.

Frau Heinen setzt sowohl persönlicher Haltung als auch in Handlung über ihre Kunstwerke und Worte das entgegen, was unsere Welt so am dringendsten braucht: Hoffnung.

Ihre Werke bewirken Mitgefühl durch/und Verständnis.

Beate Heinen berührt die Menschen zutiefst - in echten Begegnungen und täglich neu über ihre Nachgedacht-Grafiken. Sie wird daher mit dem MIND AWARD für ihr Lebenswerk ausgezeichnet

Bate HeinenZur Preisträgerin:

Beate Heinen (geboren 1944 in Essen) begann bereits 1960 mit einem Studium in der Werkkunstschule Köln ihre künstlerische Laufbahn. Im Alter von 19 Jahren trat sie als Schwester Felicitas in die Benediktinerinnen-Abtei St. Hildegard Rüdesheim-Eibingen ein und wirkte in dieser Zeit vielfältig als künstlerisch ambitionierte Nonne. Während dieser Zeit begegnete sie auch Pater Drutmar Cremer vom Kunstverlag Maria-Laach, der 1971 auf ihr Gemälde „Mose vor dem brennenden Dornbusch“ aufmerksam wurde. Es entwickelte sich über die Jahre bis heute eine fruchtbare und erfolgreiche Zusammenarbeit, die Schwester Felicitas erkennen ließen, dass sie für ihren Lebens- und Bildungsweg eine neue Form finden müsse. So kam es im Jahr 1974 vor den letzten Gelübden zu ihrem Austritt aus dem Kloster und dem Beginn eines Weges als freie Künstlerin.

Nach starker Schaffens- und Wirkungsphase im Raum Köln-Bonn zog Heinen Ende der siebziger Jahre ins Brohltal. 1983 wurde ihre Tochter Elisabeth geboren und am 25. Januar des nächsten Jahres begann ihre Zusammenarbeit mit der Rhein-Zeitung. Die verstärkte Zusammenarbeit mit dem Kunstverlag und der Koblenzer Zeitung führten 1985 zum Umzug in den Ort Wassenach bei Andernach, wo sie bis heute lebt.

 

Die darauf folgenden Jahre waren neben den täglichen Illustrationen für die Rhein-Zeitung und Erstellung der verschiedenen Motivkarten und Bücher geprägt von vielfältigen Auftragsarbeiten für Kirchen, Kapellen und Gemeinden. Bis heute ist ihr Schaffen und Wirken weiterhin umrahmt von zahlreichen bundesweiten Ausstellungen.

Siehe auch: http://www.rhein-zeitung.de/region_artikel,-alles-gute-zum-70-liebe-beate-heinen-_arid,1129820.html

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"Merke Dir folgendes. Ich kann etwas tun, was Du nicht kannst. Und Du kannst etwas tun, was ich nicht tun kann. Aber wir beide müssen es tun."
Mutter Teresa
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