MIND AWARD 2017 = Preisträger in der Kategorie "Kunst & Kultur"

Nachfolgend verkünden wir in rein chronologischer Reihenfolge unsere fünf Preisträger oben genannter Kategorie. Alle genannten Personen und Organisationen sind diesjährige Preisträger in der künstlerischen Kategorie und waren zusätzlich für den Publikumspreises nominiert.

1 - erster Preisträger: Die Sendung mit der Maus

Die Jury verleiht diese Auszeichnung für deren andauernde und langjährige Basis-Bildung seit März 1971, in Verbindung mit den besonderen Verdiensten für pädagogisch innovative Wissensvermittlung.

Als Familiensendung ist die Sendung mit der Maus prägend über Generationen und Hautfarben hinweg. Zudem wirken die "Lach- und Sachgeschichten" interkulturell wert(e)voll verbindend für Kinder aller ethnischer Herkunft. Bis heute klingen deren Lernvermittlungen als Kindheitserlebnisse in alltäglichen Praxis-Situationen auf Erwachsene nach.

Bereits der zweisprachige Vorspann mit Übersicht der jeweiligen Themen zuerst in Deutsch, gefolgt von einer anderen Sprache (mit Aufklärung der Sprache), wirkt sprachfördernd und Interesse weckend. Die innerhalb jeder Sendung folgenden Lachgeschichten (zur Anregung und Unterhaltung) und Sachgeschichten (zur Wissensvermittlung) werden von den so genannten Maus-Spots gleichsam getrennt und namensgebend verbunden.

Hierbei gilt der besonderer Dank der Jury den Fernsehmachern Gert Kaspar Müntefering für die Idee, sowie Armin Maiwald, Dieter Saldecki und Monika Paetow für die Pionierarbeit und Mitgestaltung.

Maus,Ente,Elefant

 

Zum Preisträger:

Lachgeschichten ...

Eigentlich verheißt es nichts Gutes, wenn eine Maus ihre vorwitzige Nase ins Lebensmittelgeschäft steckt. In diesem Fall aber doch: Für ihre Bildergeschichte »Die Maus im Laden« hatte die Illustratorin Isolde Schmitt-Menzel eine orangefarbene, pfiffige Maus erfunden. Trickregisseur Friedrich Streich entwickelte 1971 die ersten so genannten Maus-Spots. Sie sind das Bindeglied zwischen den einzelnen Lach- und Sachgeschichten.

Über 3.700 »Lachgeschichten« sind heute im Maus-Archiv verzeichnet. Trickserien, Bildergeschichten, Gedichte, Lieder und Videoclips zählen dazu. Viele Trickfilmfiguren feierten hier ihre Fernsehpremieren und bekamen später eigene Sendungen: So war es bei dem kleinen Eisbären Lars, Janoschs Bär und Tiger sowie bei Helme Heines drei Freunden aus Mullewapp. Auch der kleine »Maulwurf«, »Käpt'n Blaubär« und »Shaun das Schaf« wurden bekannt durch Die Sendung mit der Maus.

 ... und Sachgeschichten

Angefangen hat alles mit dem Film über ein Ei: Bereits 1969 (zwei Jahre vor der Maus-Premiere und vier Jahre bevor die Sesamstraße nach Deutschland kommt) drehte Armin Maiwald die ersten drei Sachgeschichten »Ei«, »Milch«, »Brötchen« für das WDR Kinderfernsehen.

Inzwischen wurden für Die Sendung mit der Maus bereits über 3.100 Sachgeschichten produziert:

von A wie Aalfang bis Z wie Zylinderhutherstellung gibt es kaum etwas, das Armin (Maiwald), Christoph (Biemann), Ralph (Caspers), Johannes (Büchs),  Siham (El-Maimouni), Malin (Büttner), Andrè (Gatzke) und das Maus-Team noch nicht erklärt haben. Viel zitiert: Wie kommen die Löcher in den Käse? Wer malt die Streifen in die Zahnpasta? Wie macht man Kaugummi? Und wie macht man's wieder weg? (vgl. Sachgeschichte »Kaugummientfernmaschine«). Wenn Kinder fragen und Eltern nicht weiter wissen, heißt es »Frag doch mal die Maus!«

Sendetermine: Sonntag, 9:30 Uhr im Ersten und 11:30 im KiKA - und rund um die Uhr unter www.die-maus.de sowie in der Maus-App.


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2 - zweite Preisträgerin: Beate Heinen

Beate Heinen schafft seit Jahrzehnten über ihre Kunstwerke und insbesondere über persönliche Präsenz in Auftritten, sowie in der Nachgedacht-Rubrik der Rhein-Zeitung vielfältige Anstöße zur Bewusstseinsentwicklung.

Es ist die Auszeichnung gerade für ihre künstlerische Bildungs-Arbeit seit den 1980er Jahren, die mittlerweile auf zwei Generationen von Lesern und Betrachtern beglückend wirkt und zudem weltliche und geistliche Standpunkte lebenspraktisch miteinander verbindet.

Frau Heinen setzt sowohl persönlicher Haltung als auch in Handlung über ihre Kunstwerke und Worte das entgegen, was unsere Welt so am dringendsten braucht: Hoffnung.

Ihre Werke bewirken Mitgefühl durch/und Verständnis.

Beate Heinen berührt die Menschen zutiefst - in echten Begegnungen und täglich neu über ihre Nachgedacht-Grafiken. Sie wird daher mit dem MIND AWARD für ihr Lebenswerk ausgezeichnet

Bate HeinenZur Preisträgerin:

Beate Heinen (geboren 1944 in Essen) begann bereits 1960 mit einem Studium in der Werkkunstschule Köln ihre künstlerische Laufbahn. Im Alter von 19 Jahren trat sie als Schwester Felicitas in die Benediktinerinnen-Abtei St. Hildegard Rüdesheim-Eibingen ein und wirkte in dieser Zeit vielfältig als künstlerisch ambitionierte Nonne. Während dieser Zeit begegnete sie auch Pater Drutmar Cremer vom Kunstverlag Maria-Laach, der 1971 auf ihr Gemälde „Mose vor dem brennenden Dornbusch“ aufmerksam wurde. Es entwickelte sich über die Jahre bis heute eine fruchtbare und erfolgreiche Zusammenarbeit, die Schwester Felicitas erkennen ließen, dass sie für ihren Lebens- und Bildungsweg eine neue Form finden müsse. So kam es im Jahr 1974 vor den letzten Gelübden zu ihrem Austritt aus dem Kloster und dem Beginn eines Weges als freie Künstlerin.

Nach starker Schaffens- und Wirkungsphase im Raum Köln-Bonn zog Heinen Ende der siebziger Jahre ins Brohltal. 1983 wurde ihre Tochter Elisabeth geboren und am 25. Januar des nächsten Jahres begann ihre Zusammenarbeit mit der Rhein-Zeitung. Die verstärkte Zusammenarbeit mit dem Kunstverlag und der Koblenzer Zeitung führten 1985 zum Umzug in den Ort Wassenach bei Andernach, wo sie bis heute lebt.

 

Die darauf folgenden Jahre waren neben den täglichen Illustrationen für die Rhein-Zeitung und Erstellung der verschiedenen Motivkarten und Bücher geprägt von vielfältigen Auftragsarbeiten für Kirchen, Kapellen und Gemeinden. Bis heute ist ihr Schaffen und Wirken weiterhin umrahmt von zahlreichen bundesweiten Ausstellungen.

Siehe auch: http://www.rhein-zeitung.de/region_artikel,-alles-gute-zum-70-liebe-beate-heinen-_arid,1129820.html

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3 - dritte Preisträger: Deva Premal & Miten

Deva Premal und Miten sind seit den neunziger Jahren für ihre seelenberührende Musik bekannt. Sie nehmen Einfluss auf alle Menschen für einen höheren Geist und auf Menschen der Macht, entweder indirekt durch tiefes Zuhören oder durch den Besuch ihrer Konzerte oder in spirituellen Treffen. Beide strahlen den Frieden aus, welchen sie in sich tragen und haben uralte Sansrit-Verse in eine perfekte Harmonie mit modernen Melodien gebracht. Ihre Arbeit und ihr Leben können als ein Ideal der Kombination von Gegensätzen, sichtbaren und nicht sichtbaren Welten wahrgenommen werden und den Geist des Herzens erreichen.

Sie sagen über sich selbst:

"Die Musik, die wir machen, ist aus einer engagierten spirituellen Praxis entstanden. Wir meditieren - wir untersuchen - und unsere Musik ist ein Ergebnis dieser Erfahrung. Es ist mehr eine Sache von Leben und Tod als Unterhaltung .... "

Für diese "wesentlich" erreichte Leistung und Leben werden sie mit dem MIND AWARD in der Kategorie "Kunst & Kultur" 2017 geehrt.

 

Deva Premal & MitenAls Flammenförderer einer 5.000 Jahre alten Tradition, stehen Deva Premal und Miten an der Spitze des aufkeimenden weltweiten Gesangsphänomens. Sie sind einer der Hauptbeteiligten für den Soundtrack fast jeder alternative Heilmethode des 21. Jahrhunderts; von Reha- / Detox / Stress-Management-Kliniken bis hin zu Yoga-Studios, Spas und Meditationszentren, von schamanischen Versammlungen und Zeremonien in den Tiefen des Amazonas und überall in der Welt.

Seit der Veröffentlichung von "The Essence" im Jahr 1997 haben Deva & Miten einen scheinbar unendlichen Strom von erhebender und inspirierender Musik mit 21 Alben und Verkaufszahlen von fast 1,5 Millionen erschlossen.

Sie feiern Festivals, füllen Konzerthallen, Felsenorte und Kathedralen rund um den Planeten. Ihre "Fans" - Menschen, die durch die dunkleren und mehr vorhersagenden Landschaften unserer modernen Existenz gewandert sind, beinhalten auch verschiedene Idole wie Cher (die ihre Version des Gayatri Mantra aufgenommen und durchgeführt hat) und Seine Heiligkeit Dalai Lama, Lebenstrainer und Motivations-Guru Tony Robbins und Autor Eckhart Tolle.


Siehe auch http://devapremalmiten.com/

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4 -vierter Preisträger: Rainer Holbe

Der Journalist und Moderator Rainer Holbe wirkt seit den siebziger Jahren kulturell bereichernd im Bereich gesellschaftlicher Akzeptanz von Spiritualität und Bewusstsein. Sowohl im persönlichen Begegnungen nimmt der Menschen die Scheu vor unbekannten Dingen, als auch über die Bühne der Medien. Einem breiten Publikum ist der durch Radiosendungen und TV Formate wie die Show „unglaubliche Phänomene“ bekannt. Bis heute weiterhin als Forscher und Moderator tätig, ist es ihm gelungen, wesentliche Dinge vertrauter zu machen.

Rainer Holbe

„Ich weiß, dass ich bin“

Der Autor Rainer Holbe auf der Suche nach Bewusstsein

„Neben der Frage nach der Entstehung des Universums bildet die Suche nach Bewusstsein das äußerste Streben des menschlichen Geistes nach Erkenntnis“, notiert Rainer Holbe (77) in seinem Buch „Verborgene Wirklichkeiten“. Darin fasst er die Erfahrungen aus seinen unzähligen Radio- und Fernsehsendungen und den über 30 Büchern zusammen. Holbe begann seine journalistische Laufbahn bei der „Frankfurter Rundschau“, moderierten für das ZDF die legendäre „Starparade“, ehe er für Radio Luxemburg und das spätere RTL-Fernsehen arbeitete. Dort entwickelte er gemeinsam mit Programmdirektor Frank Elstner das Format „Unglaubliche Geschichten“, in denen er für scheinbar paranormale Vorgänge nach naturwissenschaftlichen Erklärungsmodellen suchte.

Holbe wurde für seine publizistische Tätigkeit vielfach ausgezeichnet, unter anderen in der Universität Bern mit dem renommierten „Schweizerpreis“, sowie im TV mit der „Goldenen Kamera“. Ein Interview mit dem Nobelpreisträger Sir John Eccles – Autor des Buches „Das Ich und sein Gehirn“ – brachte ihn auf eine Spur, der er heute noch folgt: Die Suche nach Bewusstsein. „Es erlaubt uns Erkenntnisse wie: Ich bin, ich weiß, dass ich bin, und ich weiß, dass ich weiß, dass ich bin“, sagt Holbe.

Siehe auch http://rainerholbe.de

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5 - fünfte Preisträgerin: Sabrina Fox

Die Buchautorin und Künstlerin Sabrina Fox hat über ihr Wirken und Wesen zahlreichen Menschen bei der seelischen und persönlichen Entwicklung geholfen. Über ihre Kunstwerke wirkt sie nicht nur bildend, sondern auch seelisch berührend (wie in der Engel-Skulptur) und als Buchautorin, sowie Vortragsrednerin hilft sie Menschen mit praktischer Lebenshilfe auf ihrem Weg der Persönlichkeitsentfaltung. Für ihre Haltung im Leben, ihre Werte und ihren undogmatischen Glauben erhält sie den MIND AWARD.

Sabrina FoxSabrina Fox beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit ganzheitlichen Themen. Sie möchte unterstützen: Für ein wacheres und bewussteres Leben. Darüber schreibt sie Bücher und Artikel, gibt Workshops, Vorträge und Interviews. Sie gilt als eine Vorreiterin der spirituellen Frauenszene. Mit einer Mischung aus Offenheit, Klarheit, Wärme und Humor inspiriert sie, den eigenen Seelenweg zu erforschen. Sie zeigt Wege zu mehr Wachheit und Veränderung, zu mehr Selbstliebe und Mut, zum Verständnis von Achtsamkeit und Intuition. Sie ist Bestseller-Autorin von über einem Dutzend Büchern, absolvierte Ausbildungen als klinische Hypnosetherapeutin, Mediatorin, Konflikt-Coach und studierte Bildhauerei, Gesang und Rhythmus und geht seit Mitte 2014 barfuß. Sie lebte 16 Jahre in Kalifornien und beschäftigte sich dort mit indianischen Lehren und Meditation. In ihren letzten Büchern schreibt sie besonders über die Verbindung zwischen Körper-Geist-Seele. Neben ihrer Arbeit als Bewusstseinslehrerin erfreut sie sich an ihrer Bildhauerei und am improvisierten Singen. Sabrina ist Mutter einer Tochter und mütterliche Freundin zweier geschenkter Kinder und lebt mit dem Maler Stanko in der Nähe von München.

Weitere Informationen zu Sabrina Fox http://sabrinafox.de/

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"Das Wissen ist Kind der Erfahrung."
Leonardo da Vinci
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